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In Showcase Beat le Mots Stück „Alles“ werden drei bisher ungelöste Fragen der Menschheit endgültig geklärt. Erstens: wie man aus Scheisse Gold macht. Zweitens: wie man einem Lehmklumpen Leben einhaucht. Und drittens: wie man ein Perpetuum Mobile baut. Begleitet vom Geklapper hölzerner Ewigkeitsmaschinen werden sich Maori-Eurythmisten, Magier, Filibusterredner, Suppenküche, Golems und Homunculi über die schönsten und unsinnigsten Umwege zur Erlösung streiten. Und sie werden dem Publikum leuchten, mit Overheadprojektoren, Monden aus Glasreiniger und fluoreszierenden Seeanemonen, mit dem Geisterstroboskop, mit Discokugeln, Lasern, Spiegeln und dem Goldenen Kessel. Bis nach Atlantis strahlt das Licht, und dort sind Anselmus, der Archivarius Lindhorst, Pinocchio, Serpentina, der Schwendimann, die Seraphim, William Blake und alle und alles. In Atlantis sind die Oberflächen verschwunden und wir sehen die Dinge, wie sie wirklich sind. Unendlich.



„Alles“ ist eine Produktion von Showcase Beat le Mot in Koproduktion mit Hebbel am Ufer, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Kampnagel Hamburg und Forum Freies Theater Düsseldorf. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – kulturelle Angelegenheiten, den Hauptstadtkulturfond  und die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur, Sport und Medien.



ALLES von und mit Showcase Beat Le Mot

Musik: Albrecht Kunze

Künstlerische Mitarbeit: Florian Feigl, Manuel Muerte, Alexej Tscherny, Tobias Euler

Bauten: Atia Trofimoff

Choreografie: Can Pestanli

Realisatör: Stefan Rüdinger

Produktionsleitung: Olaf Nachtwey



„Ein absolut hinreißendes Theater der Natur und Kunst.“

Sebastian Kirsch, Theater der Zeit (1/2012)



„Optische Wunder und automatische Apparaturen wie aus Leonardo da Vincis Studierzimmer. Ein phänomenales Mantra aus den Tiefen der Theateralchemie.“

Christian Rakow, Nachtkritik (30.11.2011)